Einsatz für die Königskinder
Fußball-Profis stehen ständig in der Öffentlichkeit, und viele von ihnen sehen dadurch eine besondere Verantwortung. Das gilt auch für Christian Pander, der sich neben dem Fußball und seiner Musik auch für soziale Projekte engagiert. Der Verteidiger des FC Schalke 04 hat eine Patenschaft für das geplante Kinderhospiz Königskinder in der Nähe seiner Heimatstadt Münster übernommen."Ich hatte vor einiger Zeit schon mal geschaut, welche Projekte man unterstützen könnte. Der Kontakt zum Kinderhospiz Königskinder ist über einen guten Freund zustande gekommen", berichtet Christian. "Ich habe mich dann vor einiger Zeit zum ersten Mal mit Frau Pein, der Vorsitzenden des Fördervereins, getroffen, und war auf Anhieb überzeugt."

Das Kinderhospiz Königskinder soll im Münsterland entstehen. Der seit Anfang 2007 bestehende Verein für das Kinderhospiz Königskinder möchte so bald wie möglich ein eigenes Haus errichten, in dem schwer erkrankte Kinder ihre letzte Lebensphase zusammen mit ihren Angehörigen so angenehm wie möglich verbringen können. Der Verwaltungssitz des Vereins ist Telgte. In Telgte hält sich Christian Pander regelmäßig auf, daher kennt er sich dort bestens aus. „Ich bin häufig bei meiner Oma, die hier Telgte wohnt, zu Besuch“, verriet der Schalker den Initiatorinnen des Kinderhospiz-Projektes.
Das zukünftige Kinderhospiz Königskinder begleitet, betreut, unterstützt und pflegt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer diagnostizierten lebensbegrenzenden Erkrankung und geht auch auf Geschwister und Eltern ein. Das Hospiz betreut also die gesamte Familie auf ihrem Weg, um ihnen immer wieder Entlastungs- und Erholungsphasen zu ermöglichen. Es begleitet die Familien auf dem letzten Lebensweg ihres Kindes im Sterbeprozess. Das ist der ganzheitliche Ansatz des Kinderhospizes Königskinder: Da sich im Alltag alles ausschließlich um das kranke Kind dreht, kommen die eigene Beziehung und die Geschwisterkinder oftmals zu kurz.
Sowohl bei der Kurzzeitpflege als auch bei der Finalpflege während des Hospizaufenthaltes besteht die Möglichkeit, dass die gesamte Familie sich für einige Zeit dort aufhält. Ein "normales" Familienleben soll, soweit es geht, aufrecht erhalten bleiben, nur eben in einer anderen Umgebung, mit entsprechender Unterstützung rund um die Uhr. Dem jungen Gast wird ein menschenwürdiges und friedvolles Sterben ermöglicht. Die Angehörigen bekommen die Möglichkeit, sich in ruhiger und friedlicher Atmosphäre von dem Sterbenden zu verabschieden.
Das Kinderhospiz Königskinder ist nicht konfessionsgebunden, pflegt aber eine offene Kooperation mit allen religiösen Einrichtungen. Zudem hält es engen Kontakt zu Selbsthilfegruppen. Ebenso wird es eine enge Zusammenarbeit mit ambulanten Pflegediensten, Stoffwechselambulanzen, onkologischen Stationen, Kinderärzten und Schmerzambulanzen sowie unter anderem mit Psychologen, Pädagogen, Physiotherapeuten und Musiktherapeuten geben.
"Christian Pander zeigt sehr viel Einfühlungsvermögen für das Projekt", freut sich Anna Pein, Vorsitzende des Königskinder-Fördervereins, über das Engagement des neuen und zukünftigen Projektpaten, der bezüglich seiner Unterstützung nicht lange überlegen musste. "Es ist mir wichtig, dass den Menschen geholfen wird. Und ich bin mir sicher, dass mein Engagement und die hoffentlich vielen Spenden, die dieses Projekt erhält, genau an der richtigen Stelle ankommen."